PRAXISBEZUG wird bei uns ganz groß geschrieben. Dieses gewährleisten wir zunächst einmal durch kontinuierlichen und intensiven Kontakt zu den Ausbildungsbetrieben.
Das Fertigungsprodukt ist Grundlage unserer Unterrichtsgestaltung.
Das erste Lehrjahr fertigt als „Weihnachtsaktion“ ein Werkstück, das im Unterricht gezeichnet wurde.
Im zweiten Lehrjahr bieten wir in der Differenzierung das Fach „Projektarbeit“ an. Darin fertigen Kleingruppen im Unterricht entworfene und durchgeplante Möbel.
Zum Ende der Ausbildung erfahren Sie eine breit angelegte Begleitung Ihres Gesellenstückentwurfs.
Übungen zur Gestaltung werden Sie in allen Ausbildungsjahren durchführen. Aus diesem Schwerpunkt unserer Arbeit erklärt sich, dass wir sehr häufig bei der Prämierung der Gesellenstücke in Innungswettbewerb „Die gute Form“ erfolgreich sind.
Ein Teil unseres Unterrichts sind Fahrten zu Ausstellungen und Fachmessen. Auch Betriebsbesichtigungen und Einladung von Fachreferenten gehört bei uns zum Standart.
Durch Beratung und individuelle Förderung gerade auch in der Prüfungsvorbereitung sind unsere Schülerinnen und Schüler in den Abschlussprüfungen sehr erfolgreich. Wir erreichen im langjährigen Mittel eine Bestehensquote von über 99% (bundesweite Bestehensquote Tischler 86%, landesweit etwas über 90%).
Voraussetzung für die Aufnahme in die Fachklasse Tischlerin/Tischler ist ein Berufsausbildungsverhältnis (Ausbildungsvertrag). Zusätzlich werden auch Schülerinnen und Schüler ohne Ausbildungsvertrag mit berechtigtem Interesse (z.B. Berufspraktikanten) aufgenommen.
In den Fachklassen für Tischlerinnen und Tischler erlangen die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen, um die im Berufsalltag notwendige Handlungskompetenz zu erwerben und ihre Berufsabschlussprüfung erfolgreich zu absolvieren.
Der Unterricht erfolgt nach dem Lehrplan der Berufsschule für den Ausbildungsberuf Tischlerin/Tischler und ist in zwölf Lernfeldern gegliedert, je vier pro Lehrjahr. In diesen Lernfeldern werden Unterrichtsinhalte der technischen Lernbereiche Technologie, Technische Mathematik und Konstruktion und Gestaltung / Technisches Zeichnen unterrichtet. Außerdem wird das Fach Wirtschafts- und Betriebslehre und mindestens in einem Schuljahr der dreijährigen Ausbildung Englisch und die berufsübergreifenden Fächer Religion, Sport/Gesundheitslehre, Deutsch und Politik angeboten.
Der Unterricht erfolgt im Schnitt in 12 Stunden pro Woche, in einer Woche mit einem achtstündigen Schultag, in der Folgewoche mit zwei mal achtstündigen Schultagen.
Wenn Sie einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen haben, meldet der Arbeitgeber diesen bei der zuständigen Kammer zur Eintragung in das Berufausbildungsverzeichnis an.
Am Berufskolleg melden Sie sich über schüler online an.
Das Sekretariat des Berufskollegs informiert den Ausbildungsbetrieb über die Unterrichtstage und den 1. Schultag.
Wann ihr erster Berufsschultag sein wird, erfahren Sie auch auf unserer Homepage unter Aktuelles.
Am 1. Schultag werden Sie von Ihrem künftigen Klassenlehrer empfangen. Er bespricht mit Ihnen die Organisation der gemeinsamen Arbeit (Schulprogramm Arbeitsmittel, Bücher usw.)
Sie erhalten kurzfristig einen Schülerausweis, der Ihnen bei vielen Veranstaltungen und Einrichtungen einen günstigeren Zutritt gewährt.
Da Sie eine Ausbildungsvergütung erhalten, müssen Sie einen Kostenanteil für die Fachbücher und die Fahrten zum Berufskolleg selbst tragen.
Der Berufschulunterricht findet in einer Woche eintägig und in der zweiten Woche zweitägig statt.
Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung bestehen neben den vielfältigen Weiterbildungsmaßnahmen im Handwerk (z.B. zum Fertigungsplaner oder Betriebswirt des Handwerks) unterschiedliche Möglichkeiten der weiteren Qualifizierung.
Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit eine zweijährige Techniker-Schule zu besuchen (Abschluss: Staatl. Geprüfter Techniker). Außerdem kann man eine Meisterschule absolvieren.
Schließlich besteht auch die Möglichkeit, die Fachoberschule für Technik Klasse 12 mit dem Fachabitur anzustreben. Hierbei wird die Ausbildung als Klasse 11 anerkannt. Mit dem Fachabitur kann man an Fachhochschulen oder integrierten Studiengängen an einigen Universitäten Bachelor- oder Master-Studiengänge besuchen.
In den Fachklassen für Tischlerinnen und Tischler werden die für die Berufsausübung notwendigen Grund- und Fachkenntnisse vermittelt. Nach erfolgreichem Abschluss wird der Berufschulabschluss erteilt. Durch diesen kann der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) nachträglich erworben werden.
Es müssen die Leistungsanforderungen erfüllt sein. Diese sind erfüllt, wenn in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen erzielt wurden oder wenn die Leistungen in nur einem Fach "mangelhaft" sind und durch eine mindestens befriedigende Leistung in einem anderen Fach ausgeglichen werden.
Die Ausbildung zur Tischlerin und zum Tischler erfolgt im Rahmen des dualen Systems der Berufsausbildung und erstreckt sich auf 3 Jahre. Bei besonderen schulischen Leistungen besteht unter der Bedingung des Einverständnisses des ausbildenden Betriebes die Möglichkeit, die Ausbildungsdauer auf 2,5 Jahre zu verkürzen.
Herr Peter Blome
Herr Bernd Heimann
Frau Barbara Hein-Stawinsky
Herr Theo Kappenberg (Abteilungsleiter)
Herr Johannes Walterbusch
Anmeldungen über www.schueleranmeldung.de vom 10.02.2012 bis zum 27.02.2012 (Anmeldung anschließend ausdrucken und mit den geforderten Unterlagen in den Büros der Schule abgeben)
Die Termine für alle Abitur-Bildungsgänge des Berufskollegs finden Sie hier.
Den Terminplan für alle weiteren Prüfungen und Zeugniskonferenzen für das 2. Schulhalbjahr finden sie hier.
01.02.2012
31.01.2012
31.01.2012
28.01.2012
10.12.2011