• Ist die zweijährige Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung eine gute Wahl?
     
  • Was passiert nach der Schule?
     

Unsere Ehemaligen erzählen:

Nach einigen Praktika im kaufmännischen Bereich stand für mich ein Karriereweg im Bereich Wirtschaft und Verwaltung fest. Um mir bestmögliche Chancen für eine Ausbildung oder ein Studium zu sichern, habe ich mich für die Höhere Handelsschule entschieden.

Durch den wirtschaftlich ausgerichteten Unterricht wurde ich besonders gut auf meine Ausbildung zur Industriekauffrau vorbereitet. Zudem wurden mir wertvolle Soft Skills, wie beispielsweise ein sicheres und souveränes Auftreten, durch das zahlreiche Präsentieren von Gruppenarbeiten vermittelt.

Mir hat besonders gefallen, dass jeder die gleiche Chance hat, das Fachabitur mit Bravour zu meistern. Ganz egal, welche Herkunft oder Vorbildung man hat: Es zählt am meisten, dass man ein klares Ziel vor Augen hat und dieses verfolgt.

Rückblickend kann ich sagen, dass die Zeit im Fachabitur mich sowohl beruflich als auch persönlich weitergebracht hat.

Es war insgesamt eine schöne Zeit, an die ich mich gerne zurück erinnere.

Nach dem mittleren Schulabschluss habe ich mich für die Höhere Handelsschule am RvW-Berufskolleg entschieden, da ich ein spezielles Interesse für Wirtschaft, Zahlen und Finanzen habe. 

Rückblickend auf die Zeit kann ich sagen, dass es eine positive Erfahrung war, denn: 

  • wenn es inhaltliche Fragen gab, waren meine Lehrer immer bereit, diese an einem Beispiel nochmals  zu erklären. 
  • wenn es Fragen vor Klausuren gab, hat die Klasse zusammengehalten und sich gegenseitig geholfen, es stand also keiner alleine vor Problemen.
  • unsere Ideen wurden aufgegriffen und umgesetzt. So gibt es jetzt z. B. sogar die "Schülerfirma", da wir den Wunsch nach noch mehr Praxisorientierung hatten. 
  • wenn es Fragen zu Ausbildungsplätzen gab, hat sich der Berufsberater oftmals extra Zeit genommen. So konnte er auch auf gesonderte Fragen eingehen. 

Ich denke, dass Schülerinnen und Schüler, welche die Höhere Handelsschule absolvieren, einen Vorteil in der Ausbildung haben, da der Unterrichtsstoff sehr praxisorientiert ist. 

Ich habe mich danach für ein Studium mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsingenieurswesen entschieden, welches ich bald erfolgreich beenden werde. In den kaufmännischen Fächern hat mir der Unterrichtsstoff aus der Höheren Handelsschule auf jeden Fall weitergeholfen.

Als ich die 10. Klasse mit dem mittleren Schulabschluss beendete, war ich noch ziemlich jung und wusste gar nicht so recht, was ich später mal machen wollte. Nach einiger Recherche und einem Infoabend beschloss ich, die Höhere Handelsschule am RVW-Berufskolleg in Lüdinghausen zu besuchen.

Nachdem zwei interessante und lehrreiche Jahre abgeschlossen waren, entschied ich mich für eine Ausbildung. Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten war genau das Richtige für mich, weil ich sehr gerne mit Menschen arbeite. Da der Beruf nicht nur einen medizinischen Teil, sondern auch einen kaufmännischen Teil enthält, hatte ich im Berufsschulunterricht einige Vorteile und war mit vielen Themen, die ich zuvor im Fachabitur kennen gelernt habe, schon vertraut.

In der Höheren Handelsschule habe ich nicht nur Wichtiges für die Berufswelt gelernt, sondern auch für das private Leben.

Ich würde interessierten Schülern raten, sich vorher Gedanken über die zukünftige Berufswahl zu machen, um dementsprechend den richtigen Zweig am Berufskolleg einschlagen zu können.

Nach Beendigung der Realschule stand für mich schon im Vorfeld fest, dass ich die Höhere Handelsschule besuchen möchte.

Dazu gab es mehrere Gründe: Zum einen interessierten mich wirtschaftliche Zusammenhänge schon länger. Zum anderen wollte ich eine Basis für meine weitere berufliche Laufbahn schaffen.

Die Zeit verging insgesamt wie im Fluge und ich wollte sie auch heute nicht mehr missen.

Nach der Höheren Handelsschule habe ich eine Ausbildung bei der ortsansässigen Volksbank zum Bankkaufmann begonnen. Die vorher erlernten Inhalte in den verschiedenen Fächern, wie Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre sowie Volkswirtschaftslehre bildeten eine fundierte Basis für die Ausbildung, sodass mir der Start in der Berufsschule leicht fiel. Nach meiner Ausbildung konnte ich mich beruflich durch ein duales Studium im Bereich der Betriebswirtschaftslehre weiterbilden.

Falls Du also derzeit vor der Entscheidung stehst, direkt eine Ausbildung zu machen oder alternativ die Höhere Handelsschule zu besuchen, kann ich Dir letzteres nur wärmstens empfehlen.

Der Grundstein für deinen weiteren Werdegang ist mit dem Abschluss der Höheren Handelsschule gelegt. Zudem hast du während der Schulzeit noch Zeit, in verschiedene Betriebe in Form von Praktika hineinzuschnuppern und den für dich bestmöglichen Ausbildungsberuf zu finden.

Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deine Zukunft!