Berufe im Bereich der Informatik sind nicht nur wichtig - sie machen auch Freude!

Nach den Eigenschaften oder Kenntnissen gefragt, die Auszubildende oder Studenten im Bereich der Informatik mitbringen sollten, waren sich die Diskussionsteilnehmer einig: Spaß und Engagement bei der Arbeit sind das Wichtigste.

Am vergangenen Dienstag hat der Förderverein des Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg einen Diskussionsabend zum Thema „Bildung 4.0 - Die Wirtschaft wird digital“ veranstaltet, der gut besucht von Schülern, Eltern und auch anderen Interessierten war.

Alle Teilnehmer der Diskussionsrunde waren sich einig, dass gute Kenntnisse in Mathematik nicht so wichtig seien wie das Interesse am Beruf. Allerdings waren sich auch alle genauso sicher darin, dass es sinnvoll sei, Informatik als Unterrichtsfach anzubieten, weil das Verständnis für die mit der Digitalisierung verbundenen Prozesse unbedingt gefördert werden müsse.

J. Kettelhake, Gründer von H+K Consulting in Dülmen, M. Hellermann von KleffmannDigital, M. Haferkamp, Auszubildender beider FIDUCIA GAD in Münster, und Professor Dr. Thöne verwiesen im Gespräch auch darauf, dass sich die Berufswelt grundsätzlich hin zu Berufen mit digitalen Anteilen verändere, dies aber weiterhin keinerlei beschäftigungspolitische Nachteile habe, da die Digitalisierung den Rückgang an Arbeitskräften zu kompensieren vermag.

Angst vor dem oder um den in der Einführung der Schulleiterin S. Neuser beschriebenen “Nerd“ brauche niemand haben, wie die mitdiskutierenden Auszubildenden selbst lebhaft bewiesen. Alle Firmen suchen im Übrigen immer mehr Auszubildende oder Absolventen der Unis. Prof. Thöne betonte in diesem Zusammenhang, dass auch an der Fachhochschule deshalb schon frühzeitig und intensiv der Kontakt zu den verschiedensten Berufen gesucht werde.

Bei Häppchen und Getränken gab es anschließend die Gelegenheit zum persönlichen Austausch, die von allen Gästen gut genutzt wurde.