Bundestagsabgeordnete Angelica Schwall-Düren informierte sich vor Ort

Frühkindliche Bildung, die Qualität der Erzieherausbildung, die Lehrerausbildung und grundsätzlich die Frage, was wir durch Auslandspraktika und in Europa voneinander lernen können: Dies waren die Hauptthemen, über die sich fünf Schülerinnen der HG51 (Klasse 12 Abitur/Erzieherin) mit der Bundestagsabgeordneten Angelica Schwall-Düren angeregt unterhalten haben. 

Um sich über die Aktivitäten des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs als Europaschule zu informieren, besuchte die Bundestagsabgeordnete am 18. April 2007 die Schule. Zusammen mit ihrem slowenischen Praktikanten Primoz Karnar, dem Schulleiter Rudolf Hege, seiner Stellvertreterin Sabine Neuser und der Abteilungsleiterin Christine Köhler führten die Schülerinnen ein Gespräch über ihre eigenen Erfahrungen im Ausland, aber auch über die Erkenntnisse, die sie aus dem Vergleich mit den Bildungssystemen in Spanien und den Niederlanden gezogen haben.

Einig war man sich darüber, dass in Deutschland mehr in den Bereich der frühkindlichen Erziehung und Bildung investiert werden muss und die Erzieher- sowie Lehrerausbildung schrittweise an einheitliche europäische Standards herangeführt werden sollte.

Frau Schwall-Düren zeigte im Rahmen des Gesprächs mit den Schülerinnen Maria Schulze Kalthoff, Vivien Herber, Lisa Borchardt, Aline Bicks und Romina Schulze außerdem großes Interesse an deren konkreten Erfahrungen mit der Integration ausländischer Kinder  sowie den Möglichkeiten, Fremdsprachen zu erlernen. Sie sicherte den die Schule  Vertretenden auch zu,  sich innerhalb ihrer Möglichkeiten dafür einzusetzen, dass europäische Aktivitäten an Schulen, die bislang überwiegend durch persönliches Engagement getragen werden,  stärker durch personelle Mittel unterstützt werden.