Der stationäre Handel …

... war Schwerpunkt beim Besuch der niederländischen Kolleg*innen vom Deltion College in Dülmen. Ob in Zwolle, einer Stadt mit ca.127.000 Einwohnern oder dem „kleinen“ Dülmen mit ca. 47.000 Einwohnern, in beiden Orten gibt es ähnliche Herausforderungen für den stationären Handel. Im Gespräch mit Herrn Weyer vom Marketing e.V. wurde deutlich, dass beide Innenstädte mit Leerständen an Verkaufsfläche zu „kämpfen“ haben. Insbesondere die Kolleg*innen aus Zwolle waren erstaunt, dass es in Deutschland immer noch Geschäfte gibt, die ausschließlich Bargeld als Zahlungsmittel akzeptieren oder die niederländischen Bankkarten von den Lesegeräten nicht angenommen werden. Im beschaulichen EineWelt-Laden von Dülmen berichteten Herr Pietz und Frau Lipp über die 20-jährige Geschichte des Ladens sowie die immer stärkere Akzeptanz von fair trade gehandelten Produkten. Neben den fachlichen Gesprächen nutzten wir die gemeinsame Zeit im Rahmen des Tandems* für einen informativen Spaziergang durch Lüdinghausen mit seinen historischen Burgen und den Besuch des Dülmener Winters. Hier bewunderten wir das 11. Adventfenster, das pünktlich um 17:00 Uhr mit Musik beleuchtet wurde. Mit vielen neuen Informationen und Anregungen freuen wir uns auf den Azubiaustausch im März und Mai 2020.

 

* Unser Tandemprojekt Einzelhandel Deutschland - Niederlande des Richard von Weizsäcker Berufskollegs - Europaschule mit dem Deltion College in Zwolle wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland "Lernen ohne Grenzen/ Leren zonder grenzen" durchgeführt und  finanziert durch EU-Mittel (Interreg V) mit Beiträgen von den Schulen selbst und den Provinzen Gelderland und Overijssel sowie Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.