Erste Schüler*innen mit Corona-Impfung!

Erste Schülerinnen und Schüler wurden jetzt im Rahmen ihres Jahrespraktikums der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales in ihren Einrichtungen geimpft! Es war nicht schlimm und sie sind froh darüber. Zwei berichten jetzt über die Erfahrungen mit ihrer eigenen Impfung. Für Ronja Dinkels folgt heute schon die zweite Impfung, Justin ist in der kommenden Woche wieder darn. Daniel Storz berichtet zudem über den Ablauf der Impfungen in seiner Einrichtung:

Ronja: Hallo, mein Name ist Ronja Dinkels und ich bin 19 Jahre alt. Zurzeit besuche ich die FOS02 (Fachabi für Gesundheit und Soziales) an dieser Schule. Mein Jahrespraktikum absolviere ich an der Maximilian-Kolbe-Schule in Nordkirchen. Dort arbeite ich mit Menschen mit Behinderungen. Durch verschiedenste Krankheiten sind einige meiner Klienten hoch Risikopatienten. Außerdem arbeite ich nebenbei im St. Antonius Kloster in Lüdinghausen. Auch da habe ich den ständigen Kontakt zu Risikopatienten. Für mich war schnell klar, dass ich mich impfen lasse! Um meine Klienten und auch um mich selbst zu schützen, habe ich die Chance genutzt, mich mit dem Impfstoff von Biontech Impfen zu lassen. Ich habe meine erste Impfung am 12.01.2021 im Antonius Kloster erhalten. Eine Woche vor dem geplanten Termin konnten sich alle Mitarbeiter genaustens über die Impfung informieren. Dazu ist der zuständige Arzt gekommen und hat uns aufgeklärt. Um meine Impfung erhalten zu können, wurde ich einige Minuten vorher getestet. Als das Testergebnis negativ war, durfte ich in den Impfraum und wurde vom Arzt geimpft. Nachdem Erhalt der Impfung musste ich 15 Minuten warten, um sicher zu gehen, dass es mir gut geht. Wie bei jeder anderen Impfung schmerzte die Injektionsstelle, doch heute, zweieinhalb Wochen später, habe ich keine auffälligen Nebenwirkungen. Am 04.02.2021 erhalte ich meine zweite Impfung, ich bin froh diese Entscheidung getroffen zu haben. Bleibt alle gesund!

Justin: Hey zusammen, ich bin Justin, 18 Jahre alt und gehe in die FOS02. Am Dienstag dem 19.01.2021 fanden in meiner Praktikumsstelle, der Christophorus-Klinik Dülmen die ersten Impfungen gegen Covid-19 statt. Da schon vorher klar war, dass die Lieferung an Impfdosen zu gering sein wird, um das gesamte Klinikpersonal zu impfen, wurde ein Stufenplan festgelegt. In diesem Stufenplan wurden die Tätigkeitsbereiche der Mitarbeiter nach Risikobewertung eingeteilt. Zur ersten Gruppe gehörten Mitarbeiter mit hohem Expositionsrisiko und Mitarbeiter mit Kontakt zu vulnerablen Gruppen. Dieser ersten Gruppe gehörte ich auch an. Am Tag der Impfung ging alles sehr schnell, bereits ab 8 Uhr morgens wurden die ersten Impfungen bei der ersten Gruppe durchgeführt. Um 10 Uhr war es dann schließlich auch für mich soweit, ich meldete mich an der Pforte, wo erst noch bürokratische Dinge erledigt wurden, z.B. hat man einen Fragebogen bekommen, wo gefragt wurde, ob bestimmte Allergien bzw. andere Krankheiten vorliegen. War dies alles in Ordnung, ging es auch schon los. Die Impfung selber wurde durch ärztliches Personal der Christophorus Kliniken durchgeführt. Zu Komplikationen während der Impfung kam es erwartungsgemäß nicht. Kaum hatte man bemerkt, das die Nadel in den Arm eingeführt wurde, war es auch schon wieder vorbei. Zu größeren Impfreaktionen kam es bei mir ebenfalls nicht. Lediglich leichte Schmerzen an der Einstichstelle erinnerten für einige Stunden an die Impfung. Nun steht für mich am 09.02.2021 die zweite Impfung an, und mit den Erfahrungen, welche ich bereits im ersten Durchlauf sammeln durfte, blicke ich diesem Termin positiv entgegen.

Daniel: Hey, mein Name ist Daniel Storz und ich absolviere seit August 2020 ein Jahrespraktikum im Rahmen der FOS im Sozialen Dienst des Altenheims St. Johannes Senden. Dieses Jahrespraktikum bereitet mir sehr viel Freude, da ich immer wieder vor neuen Herausforderungen stehe. Die Bewohner und Mitarbeiter des Altenheim St. Johannes haben am 13.01.21 die erste Impfung gegen das Coronavirus  erhalten. Der Impfstoff war von BioNTech/Pfizer. Alle Bewohner wurden über die Impfung durch das Personal des Sozialen Dienstes aber auch über die Angehörigen selbst informiert. Somit konnten die Bewohner, die noch selbstständig sind, selber entscheiden, ob sie geimpft werden wollen oder nicht. Bei den „unselbstständigen“ Bewohnern mussten es die Angehörigen oder die gesetzlichen Vertreter entscheiden. Zum Impfen wurden nur die Bewohner und Mitarbeiter in das selbst eingerichtete Impfzentrum des Hauses gebracht, die durch eine schriftliche Einverständniserklärung zugestimmt haben. Nach der Impfung mussten die Bewohner unter Kontrolle einer Pflegekraft in deren Aufenthaltsräumen 30 Minuten verbringen, um bei einem Notfall (Nebenwirkung) schnell reagieren zu können. Nebenwirkungen kamen bei uns nur vereinzelt vor, diese zeigten sich aber auch nur in Form von Muskelkater in dem Arm, in dem auch die Einstichstelle ist.

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