Schweden – Ein Vorbild für Inklusion?

Eine Exkursion nach Südschweden bot 20 Studierenden der Fachschule für Heilerziehungspflege und 21 Studierenden der KatHO Münster eine Übersicht über den Stand der Inklusion in Schweden.

Die Gruppe besuchte u. a. eine Arbeitsvermittlung und eine Förderschule für Menschen mit einer Autismus Spektrums Störung in Helsingborg und eine kleine Förderschule für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung in Ängelholm.

In Malmö informierte Frau Dr. Petra Björne über die aktuelle Umsetzung des schwedischen Gesetzes LSS  - (ein Gesetz, welches die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben ermöglicht).  Anschließend gab es im Rahmen eines Seminars einen regen Austausch mit schwedischen Student*innen. An der Uni Lund präsentierte u.a. Prof. Gerd Ahlström aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema „Alter und Behinderung“.

Leben mit einer Behinderung – was heißt das? Welche Irrweg habe ich manchmal hinter mir bis eine Diagnose gefällt wird. Ich weiß, ich bin anders, aber ….

Viele persönliche Einblicke gaben Jugendliche, Erwachsene und Eltern und ließen damit viel Nähe zu.

Das Fazit der Studierenden war durchweg sehr positiv.

Meine Perspektive hat sich erweitert. Ich werde meine eigene Arbeit noch mehr reflektieren. Ich will Multiplikator sein – Gesehenes, Erfahrenes und Erlebtes weitergeben. Ich habe viel über mich selbst gelernt. Jetzt macht der Englischunterricht Sinn.“ – um nur einige Kommentare zu nennen.

Schweden - wir kommen wieder…