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Amerikanische Studierende zu Gast am RvW-Berufskolleg: Dritter Austausch stärkt die alte Verbindung über den Atlantik

Lüdinghausen/Dülmen. Sieben Studierende des Chattahoochee College aus Marietta, Georgia (USA) sind für zwei Wochen Gäste an unserem Berufskolleg. Sie kommen aus den Bereichen Buchhaltung, Logistik und Kfz und werden von zwei Lehrkräften begleitet. Die Reise ist der dritte Austausch dieser Art. Im Gegenzug waren unsere Schülerinnen und Schüler bereits zweimal in Georgia zu Besuch. Die Organisation liegt auf amerikanischer Seite wie schon bei den vorherigen Austauschen in den Händen von Miles von Schütz, mit dem wir seit Jahren partnerschaftlich zusammenarbeiten. Am RvW ist Eva John für unsere Kooperation mit dem Chattahoochee Technical College die ausschlaggebende Kraft.

Die Gruppe nimmt aktiv am Unterricht teil. In den Klassen der Steuerfachangestellten und der Bankklassen sowie im Groß- und Außenhandel diskutieren die Studierenden gemeinsam mit unseren Auszubildenden. Betriebsbesichtigungen stehen ebenfalls auf dem Programm: So besuchten die Gäste den Teekannen-Hersteller in Düsseldorf, die Bäckerei Geiping in Lüdinghausen, den Maschinenbauer Lienenbrügger in Dülmen und den Großhändler Weiling in Coesfeld. Eine Stadtführung durch Münster rundete das Besichtigungsprogramm ab.

Feste Bestandteile sind außerdem die Job Shadowings. Einmal pro Woche begleiten die amerikanischen Studierenden Mitarbeitende lokaler Firmen und Institutionen und erhalten dabei einen unmittelbaren Einblick in den Arbeitsalltag deutscher Betriebe. Beteiligt waren unter anderem Pro Car BMW, die Burg Vischering, Saria in Selm und erneut Lienenbrügger in Dülmen. Der erste Höhepunkt war ein Treffen mit dem Lüdinghausener Bürgermeister Ansgar Mertens gleich zu Beginn des Austausches.

Wer den Austausch ermöglicht

Ohne finanzielle Unterstützung wäre ein solches Programm nicht durchführbar. Die amerikanische Seite wird von der Halle Foundation getragen, die sich der Förderung deutsch-amerikanischer Beziehungen widmet. Die Reisen unserer Schülerinnen und Schüler ermöglicht die Joachim Herz Stiftung. Die beteiligten Lehrkräfte werden über das EU-Programm Erasmus+ gefördert. Das Europaprofil unseres Berufskollegs mit seinen langjährigen Mobilitätsnetzwerken zahlt hier direkt auf die Qualität der Programme ein.

Übernachtet hat die Gruppe übrigens im eigenen Gästehaus der Schule, dem Marianne-von-Weizsäcker-Haus. Internationaler Besuch braucht Räume und Strukturen. Beides haben wir geschaffen.

Dank an viele Unterstützerinnen und Unterstützer

Wir möchten uns bei allen bedanken, die diesen Austausch möglich gemacht haben. Die besuchten Unternehmen haben sich sichtlich Mühe gegeben: Englischsprachige Präsentationen wurden vorbereitet, Rundgänge organisiert und persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Job Shadowings bereitgestellt. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Es zeigt, wie stark unser Berufskolleg mit der Region verbunden ist.

Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Unternehmen, die künftig einen Beitrag zu solchen Begegnungen leisten möchten, können sich jederzeit bei uns melden. Wir freuen uns über jede neue Kontaktaufnahme.

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